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Herzlich willkommen bei der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nikolai Rinteln.

Jugendgottesdienst

Wir bieten wieder einen Jugendgottesdienst online an


 

Musikalischer Gottesdienst am 18.07.2021

Am Sonntag, den 18. Juli, feierten wir um 10 Uhr einem Gottesdienst mit besonderer musikalischer Gestaltung in unserer St. Nikolai-Kirche.

Karin Dennhardt, Benita Steinbeck (Blockflöten), Daniela Brinkmann (Sopran), Birgit Gröbner (Gambe) und Regina Ackmann (Orgel) musizierten Werke von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Pastor Justus Conring leitete den Gottesdienst und predigte über eine alttestamentliche Erzählung des Propheten Elias.
 


 

Anmeldung zur Konfirmation


 

Orgelsanierung wurde gefeiert

Zeitungsartikel aus der Schaumburger Zeitung vom 12.07.2021 Seite 7.
Fotos: Harald Scheibe

 

Konfirmation in St.Nikolai

am Sonntag, den 11.07.2021, feierten wir Konfirmation in St. Nikolai!
Pastorin Sabine Schiermeyer leitete den feierlichen Gottesdienst.
Konfirmiert wurden Neele Heidrich, Hanna Kirstan, Anastasia Olenberg, Benjamin-Dominik Pairan,Tim Elias Schock, Benita Steinbeck und Keke Liam Utikal.
Und hier ist das Video, dass daran anknüpft:


 

Offene Chorproben bei der "Sommerbühne"

Im Rahmen der „Rintelner Sommerbühne“ lädt die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nikolai in den nächsten drei Wochen zu „Offenen Chorproben zum Mitsingen und Zuhören“ auf dem Kirchplatz ein.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen, zusammen mit dem
Nikolaichor und dem
Schaumburger Oratorienchor
zu singen oder der Musik im abendlichen Ambiente des Kirchplatzes zu lauschen.

für Weiteres klicken


 

Jubiläum von Dr. Josua Stegmanns ‚Academischen Einführungs-Predigt

Vor vierhundert Jahren fand am 17. Juli 1621 in Rinteln die
feierliche Eröffnung der Universität Ernestina statt.
Ihr Professor der Theologie, Dr.Josua Stegmann (1588 - 1632),
hielt die `Academische Einführungs-Predigt´ in der St. Nikolai-Kirche.
Zu Stegmanns Würdigung sollen folgende Texte beitragen:

Beginnen wir unsere Rückschau mit seinem Lebensweg:
Josua Stegmann wurde am 14.09.1588 in Sülzfeld (Thüringen) geboren.
Die theologische Prägung bekam er durch sein Elternhaus. Der Vater war evangelischer Pastor und später Superintendent. Josua Stegmann begann 1607 sein philosophisches Studium an der Leipziger Universität, welches er mit dem Magister abschloss. Danach tauchte er in das theologische Studium ein und erwarb auch hierbei 1614 den Magister-Titel. An der Wittenberger Universität vollendete er sein Studium 1617 mit dem Doktor der Theologie.
Von dort berief ihn der Schaumburger Graf Ernst nach Stadthagen zum Professor der Theologie am Akademischen Gymnasium und als Superintendenten der evangelisch-lutherischen Grafschaft Schaumburg. Es war eine landesübliche Sitte, die Witwe des Vorgängers zu heiraten: Elisabeth Margret Bernhardi. Sie brachte zwei Töchter mit in die Ehe.

Mit der Gründung der Universität Ernestina 1621 zog die Familie Stegmann nach Rinteln um. Als dortiger Theologieprofessor und Superintendent von Schaumburg war er auch gleichzeitig Pastor von St. Nikolai.
Zur Eröffnung der Rintelner Universität Ernestina hielt er die Einweihungspredigt in der St. Nikolai-Kirche in Rinteln.

Es folgten schaffensreiche Jahre, aber auch leidvolle Zeiten während des 30jährigen Krieges, die ihn zeitweise zwangen, das Städtchen zu verlassen. Nach Anfeindungen durch kaiserliche Soldaten und der Bedrängnis durch katholische Mönche verstarb Josua Stegmann entkräftet durch ein „hitziges Fieber“ am 3. August 1632 in Rinteln. In einer Gruft neben dem Altar von St. Nikolai fand er seine letzte Ruhestätte.

Wie kam es zur Gründung einer Universität in Rinteln? Der Schaumburger Graf Ernst war ein gebildeter Landesherr und geschickter Verwalter seiner Ressourcen. Er besserte die Kriegskasse des Kaisers Ferdinand II auf und erhielt als Gegenleistung den gewünschten Fürstentitel und alle Rechte und Privilegien, ausgehend vom Akademischen Gymnasium in Stadthagen, in Rinteln eine Universität zu gründen (1621). Untergebracht wurde sie im ehemaligen Benediktinerinnen-Kloster St. Jakobi.

Josua Stegmann, schon seit 1617 in Diensten von Graf Ernst, übernimmt mit Professor Johannes Gisenius die Theologische Fakultät der Universität Ernestina. Sie erlebt bis zu ihrer Auflösung 1810 immer wieder unruhige Zeiten. Besonders einschneidend war der plötzliche Tod des Förderers der Universität, Fürst Ernst (1622). Bittere Folgen hatte außerdem das Restitutionsedikt (Rekatholisierung) vom Kaiser Ferdinand II 1629 für die Studenten und Professoren der Rintelner Universität. Sie mussten das St. Jakobs Kloster räumen, dort zogen wieder Benediktiner Mönche ein. Somit war Professor Stegmann wie auch die anderen Professoren gezwungen, die getreuen Studenten in den eigenen Wohnungen zu unterrichten.

Kaiserliche Soldaten beschuldigten Professor Gisenius, mit dem Feind zu paktieren, und kerkerten ihn 1632 in Minden ein. Derweil forderten Benediktiner Mönche Professor Stegmann zur Disputation heraus. Dabei wurde er verhöhnt und biblische Texte verunglimpft. Josua Stegmann bemühte sich verzweifelt, die evangelisch-lutherische Lehre zu verteidigen. Das kostete ihn viel Kraft, so dass er erkrankte und starb.

Wodurch zeichnete sich die Akademische Einführungs-Predigt der Universität Ernestina aus? Der Rintelner Buchverleger der neuen Universität, Philip Wagner, verlegte diese Predigt 1621. Sie lagert und ist einsehbar in der Niedersächsischen Staats- und Universitäts-Bibliothek in Göttingen. Obwohl Johannes Gisenius Rektor der neuen Universität war, berief Fürst Ernst Josua Stegmann, die `Academische-Einführungs-Predigt´ der Universität Ernestina in der St. Nikolai-Kirche in Rinteln am 17. Juli 1621 zu halten.
Stegmann bezog sich dabei auf Texte des Alten Testaments in 1. Mose 2, Verse 8 bis 15. Hierin wird die Erschaffung des Paradieses durch Gott beschrieben: „Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setze den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der Herr ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. ...“ Dazu schrieb Karin Gerhardt in ihrem „Weiberschnack“ 2009: „In seiner Eröffnungspredigt nennt Josua Stegmann die Universität das `Paradies des Fürsten Ernst´. Und getreu diesem Bild vergleicht er die vier damals üblichen Fakultäten (Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) mit den vier Paradiesströmen. Aus diesen Strömen des Wissens schöpfen nun die `Herren Professoren´, um damit die jungen Pflänzchen, sprich die `Herren Studenten´ zu begießen.“ Im Beitrag „Berühmte Rintelner“ Niedersachsenbuch 1991 ist Hans Weimann der Meinung, dort „… verkündete Stegmann bereits Grundsätze modernerer Pädagogik: `Die Universität ist wie ein Lustgarten, Aufgaben der Professoren ist es, wie Gärtner die jungen Bäume zu schneiden oder gar zu pfropfen´.“
Solche anschaulichen Vergleiche durchziehen reichlich die Predigt. Auch üppig formulierte Lobes- und Dankesworte wurden an Gott, den Kaiser, den Fürsten Ernst und andere Honoratioren gerichtet. Nach dem Umfang des Buchdrucks zu urteilen, wird sich die Predigt über zwei Stunden hingezogen haben.

Was erinnert noch an Josua Stegmann? Sein Lied und seine Texte: „Alle singen sein Lied“ hat Hans Zappe sein kleines Büchlein über das Leben von Josua Stegmann betitelt, welches 1964 in Berlin erschien. Gemeint ist Stegmanns Kirchenlied EG 347 „Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesus Christ, daß uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List.“ Josua Stegmann dichtete dieses Lied mit sechs Strophen 1627 nach einer Melodie von Melchior Vulpius. Darin wendet er sich bittend an Gott, um die leidgeprüfte Bevölkerung während des Dreißigjährigen Krieg seelsorgerilich zu begleiten. Erstmals wird es in seiner Schrift „Andächtige Herzensseufzer“ veröffentlicht. Es erscheint nochmals 1630 zusammen mit 35 anderen Liedern in gedruckter Form in „Erneuerte Herzensseufzer“. Dazu schreibt Stegmann: „…darinnen Zeitgebetlein auf die bevorstehende betrübte Kriegs-, Teuerungs- und Sterbezeit gerichtet, nebst Morgen- und Abendsegen, Beicht-Communion und andere Gebetlein.“

Durch die Jahrhunderte erhielt sich dieses tröstende Lied und gehört bis heute zu einem der meist gesungenen Kirchenlieder. Zum 350. Todesjahr von Josua Stegmann 1982 wurde unter der Leitung vom ehemaligen Kreiskantor Wolfgang Westphal in St. Nikolai eine Schallplatte aufgenommen. Chöre und Posaunenchöre des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg sangen und musizierten Stegmanns Lied „Ach, bleib mit deiner Gnade…“. Auf der Nikolai-Orgel intonierte Wolfgang Westphal diesen Choral von Karg-Elert und Pachelbel.

Stegmanns Schriften werden nicht nur in der Grafschaft Schaumburg, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus geschätzt. Ein Jahr nach seinem Tod erscheint „Schwanengesang“, sein in Lüneburg gedrucktes 791 Seiten starkes Büchlein mit Andachten zu allen Festen: „Zur Übung der wahren Gottseligkeit auf die hohe Feste und durchs ganze Jahr gerichtet.“

Gemälde in St. Nikolai: Durchschreiten wir die St. Nikolai-Kirche in Rinteln und stehen vor dem Chorraum, sehen wir auf der linken Stirnseite ein großformatiges Gemälde von Josua Stegmann. Nach dem frühen Tod Stegmanns 1632 gab sein Schwiegersohn Friedrich Winecker 1634 das Bild beim Maler Berend Woltemate in Auftrag. Im unteren Teil des Rahmens werden Stegmanns Verdienste gewürdigt, zum Beispiel: „ … die Gaben seines Geistes verkündet sein weitberühmter Ruhm…Die Universität bewundert seine Gaben…“

Seine Grabstätte: Bestattet wurde Josua Stegmann in einer Gruft neben dem Altar der St. Nikolai Kirche in Rinteln. Eine Sandsteinplatte bedeckte sein Grab, die mit einer in Stein gehauenen Gedenkschrift verziert ist. Im Laufe der Zeit litt die Beschriftung so stark, dass man die Grabplatte Mitte des 19. Jahrhunderts hinter dem Altar senkrecht aufstellte. Carl Anton Dolle ist es zu verdanken, dass der Text der Platte überliefert wurde. So konnte zum 300jährigen Todesjahr (1932) Josua Stegmanns Steinplatte mit der lateinischen Erinnerungsschrift restauriert werden. Sie fand an der Nordwand des Turmraums von St. Nikolai einen ehrenden Platz. (Die Übersetzung der lateinischen Gedenkschrift ist neben der Grabplatte zu finden.)
Zeitweise war dieses untere Turmgewölbe ein Gedenkraum zu Ehren Josua Stegmanns.

Das ihm gewidmete Theaterstück: Ein Schauspiel mit dem Titel „Josua Stegmann oder Ach, bleib mit deiner Gnade“ schenkte Ludwig Reinicke (Tellingstedt) 1913 zu Ehren des berühmten Rintelner Theologen der Stadt Rinteln. Dieses Stück fand wenig Anklang und kam nicht zur Aufführung. Wie die Diskussion damals ablief, recherchierte Kurt Klaus (ehemaliger Stadtarchivar) und schrieb es in seinen historischen Heften nieder. Durch das Aufstöbern des letzten Text-Exemplars im Rintelner Stadtarchiv erfuhr es eine Uraufführung 2018. Der Laienspielgruppe unter der Leitung von Heidegret Eikmeier und der Regie von Egon-Paul Mense gelang eine ausgebuchte und gelobte Aufführung, passenderweise über der Gruft von Josua Stegmann.

Nach ihm benannte Straßennamen und Gebäude: Noch einiges erinnert im öffentlichen Raum an den berühmten Rintelner: Wir finden in Rinteln den Josua-StegmannWall, in Todenmann die Josua Stegmann Kapelle und in Stadthagen das Josua-Stegmann- Heim.

Sein Vermächtnis: Am Schluss soll eine Strophe des Gedichtes, welches Johann Rist nach Stegmanns frühem Tod verfasste, an den allgemein hoch geachteten Theologieprofessor Josua Stegmann erinnern. Rist studierte zu Stegmanns Zeiten und gilt neben Paul Gerhard als der bedeutendste geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts: „O du Fackel der Gelahrten, Voller Weisheit und Verstand, Mir vor diesem wohlbekannt, Wollest du nicht länger warten? Ach, ist denn dein hoher Geist Gar von uns hinweg gereist An den süßen Ort der Freuden, Da man weiß von keinen Leiden, Da er jetzt und kühnlich kann Alles Eitel gar verachten Und was ewig ist betrachten, Ja, Gott selber schauen an! …“ Heidegret Eikmeier


 

Schaumburger Sommerkonzerte am 25.07.2021 in St.Nikolai Rinteln


 

Abschied von Pastorin Sabine Schiermeyer

Am 20. Juni um 10 Uhr verabshiedete die St. Nikolai-Kirchengemeinde in einem Gottesdienst unsere 
Pastorin Sabine Schiermeyer


 


 


 

Rintelner Musiktage Oktober/ November 2021

Auch im Mai konnten die „Rintelner Musiktage“ leider noch nicht stattfinden. Eigentlich hätte am 30. Mai das Ensemble "Singer Pur" in St. Nikolai zu Gast sein sollen.

Aber wir haben stattdessen einen wunderbaren musikalischen Gruß des Ensembles erhalten. Der neue Konzerttermin mit Singer Pur steht übrigens schon fest: am Samstag, 20. November 2021 - bitte unbedingt vormerken!!

Und auch die weiteren Veranstaltungen sind geplant:

Lesung mit der Autorin Susanne Niemeyer (30.10.)

Orgelkonzert mit Matthias Neumann (31.10.)

Liederabend mit Karola Pavone (Sopran) und Boris Radulovic (Klavier)

Konzert mit dem Orchester "L´Arco" (27.11.)

Wir freuen uns sehr darauf!!


 


 

You-Tube-Kanal

--> Übrigens, viele unserer Video-Gottesdienste und -Andachten können Sie jederzeit auch in unserem YouTube-Kanal „Nikolai-News“ abrufen.



 

Armenbibel

Hier nun eine besondere Video-Andacht. Diesesmal behandelt Pastorin Schiermeyer die Emporenbilder in St. Nikolai. Auch genannt als "Armenbibel". Lassen Sie sich überraschen.


 

wir suchen Sie als "Gemeindebriefausträger "

der gedruckte Gemeindebrief  unserer Kirchengemeinde ist ein ganz bedeutsames Bindeglied zwischen Kirche und Gemeindemitgliedern.

Deshalb ist es so wichtig, ihn alle zwei Monate zu unseren Gemeindemitgliedern zu bringen.

Wir suchen deshalb ganz dringend Menschen, die als Gemeindebriefausträger uns unterstützen.

->Für die Straßen:

Bahnhofsallee

Bahnhofsweg

Breite Straße,

Großwartenbergerstraße

Karlstraße

Krönerstraße,

Saarweg

Schraderstraße und

Wilhelmstraße

Wer von Ihnen gerne spazieren geht oder mit dem Fahrrad unterwegs ist und diese ehrenamtliche Tätigkeit übernehmen möchte, möge sich doch bitte melden unter 05751-3250 oder 05751-2749.
Vielen dank im Voraus.



->Wir sind auch "virtuell" , chronologisch geordnet, für Sie da:<- https://www.youtube.com/channel/UC1yjUFX2rmMqvRyou9MZiIA/videos

Video-Andacht: in den Himmel schaukeln.

  News Rinteln Nikolai

eine Video-Andacht von unserer Pastorin.

 

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Video-Anfacht.

  News Rinteln Nikolai

Thema: Graue und blaue Tage, Gedanken zu Wolkendecken und Himmelsblau.....

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Video-Andacht

  News Rinteln Nikolai

Andacht zum Thema "Durst"

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Kirchenmusik an St.Nikolai

           Und hier geht es zu den Infos zur Kirchenmusik  

 


--> Luftbilder (von Mai 2016) unserer schönen Kirche

vielen Dank an die Firma K-aero.de aus Krankenhagen für diese schönen Bilder